Meine bisherige "Teleskopkarriere"
Hier steht mein erstes Teleskop auf dem Garagendach zur Sonnenbeobachtung. Es handelt sich um ein Meade 2080 Schmidt-Cassegrain auf einer (Stimm)Gabelmontierung
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Das Fernrohr hat 203mm (8 Zoll) Öffnung und 2000 mm Brennweite bei einer Obstruktion von 37%. An der Optik gibts eigentlich nichts zu meckern,die Gabel ist halt etwas wackelig aber man kann damit leben. Ich bin auf alle Fälle zufrieden damit.
Im Nachhinein mit genügend Sterntesterfahrung stellte ich fest das die Optik für ein SC richtig sahnemässig geil war

Ab Juli 2001 gibts noch wegen des "Öffnungfiebers" einen Neuzugang, hier handelt es sich um ein 15" F/5 Dob von Discovery der mir noch tiefere Einblicke in das Universum ermöglicht, ein erster Beobachtungsbericht gibt es hier.
Selbstgebaute Teleskope mit selbstgeschliffenen Optiken:
Das erste selbstgebaute Teleskop (Herbst 2002), ein 8" F/6.5 Dobson, der Spiegel wurde aus einem 200mm Chemie-Schauglas geschliffen, genannt "little Bandit", hier mit seinem Namensgeber, der 1200er Suzuki "Bandit"
ein Jahr später folgte ein 12.5" F/5 Dobson mit sehr guten Abbildungseigenschaften und im Vergleich zum 15" Discovery mit besserer Mechanik und deutlich besserem Händling, der schwere und fast nie auskühlende 15er wurde darauf abgegeben
10" F/5.6 mal zwischendrin gebaut, irgendwo müssen die Übungsspiegel ja unterkommen...
Etwas später ( Fertigstellung Jan2004) der erste große Wurf, satte 18" mit 4.7" Sucher, nur knapp 34 Kg Gesamtgewicht ohne optische und mechanische Einbußen, mein Traumgerät bis dahin, auch "Auge" genannt und nebenbei das erste Amateurteleskop mit nur 25mm dickem, selbstgeschliffenen Spiegel im deutschen Sprachraum, einige Experten rieten mir im Vorfeld gar von dem Vorhaben ab
Das Gute muss dem Besseren ein dreiviertel Jahr später weichen, oder das Öffnungsfieber wird chronisch *g*, 21" bei 25mm Spiegeldicke und 2369mm Brennweite mit guten 35% mehr Lichtleistung bei nur 25% Gewichtszunahme (42Kg) von "Godzilla"s stellten Auge deutlich in den Schatten. Neuartig war die von mir konstruierte laterale "Wippenrollenlagerung" des Hauptspiegels mit deutlichen Vorteilen gegenüber der sonst anzutreffenden Schlinge, nachteilig empfand ich den 226cm hohen (2-3 Stufen) Einblick im Zenit, dies sollte sich beim nächsten Projekt jedoch ändern.
16" F/4,5 Dobson "Falke", 25mm dicker Borsilikatglasspiegel, 20 Kg und leiterloser Einblick machen das Gerät zum idealen Schnellspechtelteleskop wenn ich mal keine Lust hab was Größeres aus dem Schuppen zu zerren
Ich lege noch einen drauf:
der 24"(606mm) Lowrider basierend auf einem Alu-Carbon Gerippe verbläst den 21er nochmals um satte 30% Spiegelfläche bei gleichzeitig verbessertem Händling durch 10% veringertes Gewicht und deutlich auf nun 195cm reduzierte Einblickhöhe, dieses Teleskop markiert den Stand meiner Erkenntnisse anno 2005 und war zum Zeitpunkt mit Standarddobsons dieses Kalibers absolut nicht vergleichbar.
2008 dann die "Evo-Version" des 24ers: schnellerer und dünnerer Spiegel (25mm), Carbonstangen und viel Detailarbeit senkten das Gewicht um weitere 25% auf nun 30Kg, nebenbei wurde der Zeniteinblick nochmals um ca 13cm auf 182cm reduziert, so dass eine einfache 10cm Tritt-Plattform reicht, die alte 35mm dicke Pyrex-Scherbe (deren Rohlings-Beschaffung ein regelrechtes Trauma war) wurde daraufhin kostengünstig entsorgt
Trotzdem ist längst noch nicht aller Tage Abend, man darf auf den nächsten Streich (wenn ich mal wieder Zeit dazu finde) gespannt sein :-)
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