Bergradeln

beim Motorradsport sollte man ab einem gewissen Level die Grundfitness nicht vernachlässigen.
Was liegt daher näher öfter mal aufs Mountainbike zu steigen und dabei auch noch ein paar Kilo abzuspecken?
Das Befahren von steilen, verblockten Trails, Treppen und anderen technisch schwierigen Passagen fördern
zudem noch den Gleichgewichtssinn, was dem Motorradfahren im Grenzbereich sicher nicht abträglich ist.
Seit ca 2006 fahre ich mit steigender Dosierung wieder Fahrrad, zunächst mit dem ungefederten u 15 Jahre alten Cannondale M700
im Oktober 08 wurde dann ein aktuelles 09er SPEZIALIZED STUMPJUMPER angeschafft. Mit dem Fully das mir quasi von Radsport Sieber in Zweibrücken auf den Leib geschneidert wurde sind auch mäßige Offroadeinlagen machbar.
Mit absenkbaren 140mm Federweg vorn und brainbedämpften 125mm hinten ist hinreichende Effizienz bergauf und viel Spass bergab auf den Trails garantiert
Hier ein paar Bilder vom gepimpten Bike und der etwas technischen Abfahrt (S2
Singletrailskala) vom kleinen Humberg Nähe Kaiserslautern

weitere Bilder (auf MTB-news.de)

Ab dem Frühjahr 09fahre ich mit Bekannten immer mehr Endurotouren im Pfälzer Wald, will heissen mehrere Male 3-400m hoch auf einen Berg und dann auf technisch schwierigen Pfaden wieder runter. Das Stumpjumper kam dabei aufgrund der Geometrie an die Grenze. Dazu brauchts mehr Federweg, wobei das Rad aber noch einigermaßen bergauftauglich bleiben muss, ich hatte das Glück den letzten 09er SX-Rahmen der europaweit verfügbar war ergattern zu können, 170mm Federweg am Hinterrad, stabiler, niedrigerer Schwerpunkt und eine geeignetere Bergabgeometrie...

das hab ich damit gebaut:

wiegt ca 15,3 Kg und fährt sich übrigens sehr gut...

Der erste Einsatz in der z.T. hochalpinen Großglocknerregion, kurzer Bildbericht

Abfahrten im Bikepark Lac Blanc 2010:

 

Spass im lokalen Wald:

Bad Wildbad 20.11.2010:

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